Frozen Bubbles

Egal ob jung oder alt, Hund oder Katze… Seifenblasen begeistern uns jedes mal von Neuem mit ihren Farben und Spiegelungen. Ab einer ungefähren Aussentemperatur von ca. -10 Grad fängt die Seifenblase das Gefrieren an. Und es entsteht ein kleines Kunstwerk, das jedes Mal ein Stück weit anders erscheint. Wie Ihr zu solchen kleinen „Christbaumkugeln“ kommt und wie Ihr sie am Besten fotografiert, das erfahrt Ihr in diesem Blog.

Lange habe ich darauf warten müssen um solche Bilder zu schießen. Denn dafür sind bestimmte Wetterbedingungen notwendig. Zum Einen braucht Ihr mindestens -10 Grad Außentemperatur und zum Anderen muss es absolut windstill sein, damit die Bubbles nicht sofort platzen. Am Besten bereitet Ihr Euch für das Shooting am frühen Morgen vor. Im Februar ist die Zeit zwischen 8 und 9 Uhr am Besten. Die Sonne geht langsam auf und mit dem Knipsen gegen die Sonne entstehen, allein durch das Sonnenlicht, megatolle Stimmungen.

Sehr oft werde ich gefragt mit was ich solche tollen Seifenblasen hinbekomme? Es ist eigentlich ganz einfach. Ich nehme ganz normales Pustefix (das was wir schon als Kinder hatten 🙂 ) und gebe einen bis zwei Teelöffel Zucker hinzu. Verrührt das Ganze bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Durch die Zugabe des Zuckers wird die Flüssigkeit ein wenig zäher und verhindert, dass die Blasen beim Auftreffen auf Schnee oder Äste gleich zerplatzen. Ein wenig Ruhe und Ausdauer ist gefragt und Ihr werdet tolle Blasen bekommen.

Zum fotografieren benutze ich mein Canon EF 100mm L Macro IS USM. Durch das Macro habe ich die Möglichkeit möglichst nah an die Seifenblase heran zu können. Je nach gewollter Tiefenschärfe könnt Ihr mit der Blende arbeiten. Am Besten nehmt Ihr die Zeitautomatik und wenn Ihr schon ein wenig fortgeschrittener seid, dann auf jeden Fall den manuellen Modus.

Sobald sich eine Seifenblase niedergelassen hat müsst Ihr schnell mit dem Knipsen sein. In wenigen Sekunden verwandelt sich diese in eine „Kristallkugel“. Ihr könnt richtig beobachten wie sich die Kristalle über die Bubble ausbreiten. Macht ruhig mehrere Bilder. Ihr werdet sehen, dass jedes ein wenig anders aussieht.

Seht Ihr! So schwer ist das gar nicht mit dem Fotografieren solcher „frozen Bubbles“! Probiert es einfach mal aus. Und falls Ihr noch Fragen haben solltet, so schreibt mir einfach. Ich würde mich sehr freuen über das eine oder andere Ergebnis von Euch.

Viel Spaß und bleibt gesund.

Euer

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